Du studierst eine technische Fachrichtung und möchtest dich parallel zur Hochschule persönlich weiterentwickeln? Dann bist du während deines Studiums bei der ESG genau richtig. Wir greifen Studentinnen und Studenten unter die Arme und stellen ihnen erfahrene Mentorinnen zur Seite. Dafür beteiligen wir uns an wertvollen Förderprogrammen für die Lebens- und Karriereplanung.

Deutschlandstipendium

Wir engagieren uns im Rahmen des Deutschlandstipendiums. Jährlich fördern wir mehrere Studierende, die besondere Unterstützung verdienen. Das Besondere an diesem Stipendium ist der ganzheitliche Ansatz, nach dem die Stipendiaten ausgewählt werden: Gute Noten, Studienleistungen, soziales/gesellschaftliches Engagement und schwierige Situationen (z.B. alleinerziehend im Studium) gehören ebenso zu den Auswahlkriterien wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und die erfolgreiche Bewältigung von Hindernissen auf dem eigenen Lebens- und Bildungsweg.

mentorING

Beim mentorING, seit 2002 eines der erfolgreichsten Mentoring-Programme der TU München, werden Studentinnen aus MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) ein Jahr lang von Mentorinnen und Mentoren aus Partnerunternehmen bei ihrer Karriere- und Lebensplanung gefördert. Die ESG ist seit 2005 Kooperationspartner und engagiert sich bei One-to-One-Mentorings, Bewerbungstrainings und Exkursionen. Darüber hinaus beraten wir Absolventinnen in puncto Bewerbung, Berufseinstieg, Karriereentwicklung und Work-Life-Balance. Bei Interesse an einer gemeinsamen Planung kannst du dich im mentorING Programm an der TU München bewerben und die ESG als Wunschpartner angeben!

Erfahrungsberichte
Mentorin Bärbel

Bärbel studierte Mathematik an der Universität Augsburg und ist seit 2015 Systemingenieurin bei der ESG MOBILITY. 2018 hat sie als Mentorin ihrer Mentee, Ekin, bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zur Seite gestanden. Im Interview hat sie über ihre Erfahrungen berichtet.

Was war für die Entscheidung, Mentorin zu werden, ausschlaggebend und welche Erwartungen hast du damit verbunden?

Grundsätzlich bin ich für solche Programme zur Förderung von Studentinnen technischer Studiengänge offen und freue mich, helfen zu können. Besonders bei dem Studiengang Mathematik wissen die Studentinnen oftmals nicht, welche Möglichkeiten sie nach dem Studium haben. Hierbei unterstütze ich gerne. Ich habe mir erhofft, meine persönlichen Erfahrungen weitergeben zu können.

Was hat dich in deiner Rolle als Mentorin am meisten begeistert?

Am meisten hat mich begeistert, dass ich Einblicke in andere Firmen, die Partner im mentorING-Programm waren, erhalten habe und so einen guten Vergleich zwischen meinem Arbeitgeber und anderen herstellen konnte. Außerdem fand ich die Auswahl der Vorträge und Trainings sehr passend.

Gab es konkrete Fragestellungen, die ihr im Rahmen des mentorINGs gemeinsam lösen konntet?

Meine Mentee wusste genau, was sie möchte. Hierfür stand ich ihr beratend zur Seite. Später übernahm ich noch die Patenschaft für eine zweite Mentee, mit der ich gemeinsam ihre Zukunftspläne besprochen habe und ihr für berufliche und persönliche Fragestellungen zur Seite stand.

Inwieweit hast du persönlich davon profitiert?

Mir ist bewusst geworden, dass es nicht so einfach ist, eine beratende Rolle einzunehmen, ohne seine Meinung der anderen Person aufzudrängen. Über die Art und Weise, wie man gut berät, haben wir ebenfalls einen Vortrag gehört, der für mich sehr hilfreich war.

Wie oft habt ihr euch im Rahmen des Programms getroffen?

Mit meiner ersten Mentee habe ich mich alle vier bis sechs Wochen getroffen und mit meiner zweiten ca. alle sechs bis acht Wochen. Vorträge wurden alle acht Wochen angeboten. Es gab auch ganze Seminartage, die man freiwillig wahrnehmen konnte. Insgesamt ist die Übernahme der Mentoren-Rolle nicht sehr zeitaufwendig und lässt sich gut in den Arbeitsalltag integrieren.

Mentee Ekin

Ekin studiert Mathematik an der TU München und war 2018 Teilnehmerin von mentorING. Hierbei hat Ekin die Mentorin Bärbel kennengelernt und ist so auf die ESG aufmerksam geworden, wo sie seit April 2019 als Praktikantin im Bereich "Classic E/E Integration" tätig ist. Im Interview hat sie über ihre Erfahrungen berichtet.

Was hast du dir vom mentorING erhofft?

Ich habe mir erhofft, dass ich andere Studentinnen aus anderen Studienrichtungen und mit unterschiedlichen Zielen kennenlerne. Außerdem hatte ich Interesse an den Erfahrungen der Mentorin. Ich habe mir gewünscht, mich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln und dabei eine Orientierung für die verschiedenen Möglichkeiten, die man im Leben hat, zu erhalten.

Konnten deine Erwartungen erfüllt werden?

Auf alle Fälle. Zusätzlich habe ich viele Tipps zum Umgang mit Anderen erhalten sowie zu meinem persönlichen Auftreten bekommen.

Konnte die Mentorin dich bei der Erreichung der Ziele unterstützen? Welche Ziele waren das?

Meine Ziele waren meine persönliche und berufliche Weiterentwicklung sowie die Orientierung innerhalb des Studiums. Die Mentorin konnte mich sehr gut bei diesen Zielen unterstützen und mir bei meiner Zukunftsplanung wertvolle Tipps geben. Besonders in karrieretechnischen Dingen, wie das Anfertigen von Bewerbungsunterlagen und die Stressbewältigung, war das Programm sehr hilfreich.

Welche Ratschläge und wichtigen Erkenntnisse nimmst du mit in die Zukunft?

Die für mich wichtigsten Ratschläge waren, dass man grundsätzlich keine Angst vor Ablehnung haben sollte, sondern offen auf Personen zugehen und sie bei Fragen ansprechen kann. Für mich war es nützlich zu erfahren, dass es nicht schlimm ist, wenn eine Lücke im Lebenslauf aufgrund von Orientierung und Persönlichkeitsentwicklung auftritt. Was ich mir auch für die Zukunft merke, ist, dass man niemals zu alt oder zu jung ist, neue Dinge auszuprobieren.