Geschäftsführung
Kai Horten & Wolfgang Sczygiol
Kai Horten

Kai Horten studierte Luft- und Raumfahrt an der Universität der Bundeswehr in München mit Abschluss Dipl.-Ing. Univ. Seine berufliche Laufbahn begann er 1989 als Luftfahrzeugtechnischer Offizier bei den Marinefliegern, wo er bis 1995 verschiedene Leitungsfunktionen im Bereich der Wartung und Instandsetzung der Bordhubschrauber der Bundesmarine innehatte.

Von 1995 bis 1999 war er als Leiter Beschaffung in einer Versorgungsorganisation der französischen, deutschen und italienischen Marineflieger sowie als Leiter des deutschen Verbindungsbüros bei den französischen Marinefliegern in Toussus-le-Noble bei Paris tätig. Im Anschluss daran wechselte er zu Eurocopter und leitete dort ab dem Jahr 2000 die integrierte Logistik des deutsch-französischen Hubschrauberprogramms TIGER. Ab 2003 war Herr Horten im Verteidigungsgeschäft von EADS als Chef des Stabes an Aufbau und Leitung der Geschäftseinheit Verteidigungs- und Kommunikationssysteme beteiligt und verantwortete dort zuletzt den Programmbereich Marinesysteme, den er 2006 in das mit ThyssenKrupp aufgebaute Gemeinschaftsunternehmen ATLAS Elektronik einbrachte - bis 2011 war er dort als Geschäftsführer tätig.  Ab Oktober 2011 führte Herr Horten als CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung Premium AEROTEC.

Zum 1. Januar 2014 wurde Kai Horten zum Geschäftsführer der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH bestellt.

Wolfgang Sczygiol

Wolfgang Sczygiol studierte Luftfahrtindustrie an der Offiziershochschule Kamenz mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur sowie Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Magdeburg mit dem Abschluss Diplom-Pädagoge. Seine berufliche Laufbahn begann er als Hochschullehrer an der Offiziersschule der Luftstreitkräfte der ehemaligen Nationalen Volksarmee, wo er auch in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig war. Zwischen 1982 bis 1988 war er als Manager des ASK Vorwärts Potsdam für die Entwicklung und Führung von Leistungssportlern verantwortlich. Ende 1988 übernahm Wolfgang Sczygiol die Verantwortung für die Hochschulausbildung am Institut für Störfallsicherheit und Katastrophenschutz. Dieses Institut wurde im Jahr 1990 in den TÜV Rheinland überführt. Als Geschäftsführer der neu gegründeten TÜV Akademie Ostdeutschland war er für deren Auf- und Ausbau verantwortlich.

1996 trat Wolfgang Sczygiol in die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH ein, um das Automotive-Geschäft strategisch zu entwickeln. Er leitete den Geschäftsbereich Automotive bis Ende 2011 und baute ihn erfolgreich zu einer der tragenden Säulen des Unternehmens aus.

Von 2012 bis Ende 2017 war Wolfgang Sczygiol in leitenden Positionen bei Brose Fahrzeugteile tätig, unter anderem als CEO des Joint Ventures von Brose und SEW Eurodrive in Bruchsal, als Leiter Entwicklung der Brose Gruppe oder zum Aufbau der neuen Gesellschaft Brose Automotive Silicon Valley in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Zum 1. Januar kehrte Wolfgang Sczygiol zur ESG zurück und übernahm als Leiter der Division ESG Mobility die Verantwortung für das weltweite Automotive-Geschäft. Im März wurde Wolfgang Sczygiol darüber hinaus zum Geschäftsführer der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH berufen.