Stellenangebote für ehemalige Soldaten
Stellenangebote für ehemalige Soldaten auf Zeit

Sie waren als Zeitsoldat oder Offizier bei der Bundeswehr tätig und suchen nach dem Dienstzeitende den beruflichen Einstieg in das zivile Arbeitsleben? Aufgrund vielfältiger Projekte, die wir für die Bundeswehr realisieren, sind bei uns zahlreiche Ehemalige tätig. Das spezifische Know-how, das sie aus ihrer jeweiligen Verwendung mitbringen, ist ein großer Pluspunkt im Umgang mit dem Kunden: Sie kennen die Bedarfe von Soldaten und sind prädestinierte Ansprechpartner für die technische Lösung bestehender Herausforderungen.

Berufliche Einstiegsmöglichkeiten vor und nach dem Dienstzeitende

Bereits bevor Soldaten bei der Bundeswehr aus dem aktiven Dienst ausscheiden, können sie – gefördert durch den BFD – ein Praktikum bei der EESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbHdurchlaufen und damit ihren Berufseinstieg vorbereiten. Sind Sie als ehemaliger Soldat bereits ausgeschieden, können Sie sich auf unserem Jobboard nach passenden Einstiegspositionen umsehen. Die Bereiche Defence, Public Security, Luftfahrt sowie Marine stehen zur Auswahl. Gerne können Sie auch telefonisch Kontakt zu unseren Recruitern aufnehmen, die Ihnen – in Abhängigkeit von Ihren bisherigen Erfahrungen – Chancen und Perspektiven bei der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH aufzeigen können.

Das sagen Kolleginnen und Kollegen
Bundeswehr – MBA - Abschlussarbeit und Berufseinstieg bei ESG  – Projektleitung – Weiterbildung – Projektmanagerin

Mein Herz schlug schon früh für Luftfahrzeuge und so bin ich 2004 zur Bundeswehr gegangen und studierte im Rahmen der Offizierslaufbahn Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr München. Im Zuge meiner Laufbahn verschlug es mich zum Softwaretest für das Kampfflugzeug Tornado, sowie später auch zum Softwaretest für den Hubschrauber NH90.

Das Systemunterstützungszentrum NH90 / Tiger ist eine Kooperation aus Bundeswehr, ESG und Airbus Helicopters. Dort lernte ich die ESG intensiver kennen und als potentiellen Arbeitgeber zu schätzen.

Meinen eigentlichen Einstieg in die ESG hatte ich dann im November 2017 als Masterantin meines MBA Studiums, welches ich als Weiterbildung zum Ausscheiden aus der Bundeswehr aufnahm. Auf der Hochschulmesse in Kempten unterhielt ich mich mit einem ESG-Mitarbeiter und wir vereinbarten ein Kennenlerngespräch. In der Fachabteilung „Combat Air Systems“ sprachen wir über die Möglichkeiten, die die ESG bietet und verschiedene Aufgaben, sowie über Themen für die Masterarbeit.

Nachdem ich mich beworben hatte, startete die Masterarbeit und ich bekam einen guten Einblick in die Firma und lernte viele verschiedene Projekte und Mitarbeiter kennen, was sehr hilfreich war. Zum Ende der Arbeit wurde mir eine Festanstellung bei „Combat Air Systems“ angeboten, die ich sehr gerne annahm.

Zunächst unterstützte ich verschiedene Projekte als Softwaretesterin und übernahm zusätzlich Aufgaben als Projektleiterin in kleinen Projekten. Um für diese Tätigkeiten vorbereitet zu sein, nahm ich an einer internen Weiterbildung für Projektmanagement teil. Zusätzlich stand mir mein Vorgesetzter beratend zu Seite und unterstützte mich sehr gut.

Da die ESG viele spannende Abteilungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten hat , bekam ich vor kurzem die Chance, die Abteilung zu wechseln und die Verantwortung für ein größeres Projekt im Bereich Hubschrauber zu übernehmen und mich dadurch zur Projektmanagerin weiterzuentwickeln. Um diesen Schritt zu unterstützen, bietet die ESG ein Weiterentwicklungsprogramm an, das eine Gruppe von Mitarbeitern, denen mehr Verantwortung übertragen wurde, etwa ein Jahr lang begleitet und fördert. Ich freue mich schon darauf, teilzunehmen, denn das Feedback der Kollegen, die das Programm bereits durchlaufen haben, ist durchweg positiv.

Die Möglichkeit innerhalb meiner neuen Funktion, sowohl technisch zu arbeiten als auch den intensiven Kundenkontakt zu pflegen, sind mir persönlich sehr wichtig. Als Projektmanagerin werden meine Aufgaben mehr im Bereich Kunden- und Lieferantenmanagement liegen, was mich aber nicht davon abhalten wird, das Team das ein oder andere Mal auch technisch zu unterstützen.

Was mich zusätzlich motiviert an der Arbeit, ist die Möglichkeiten, in der Mittagspause mit Kollegen Sport zu machen, sowie das Angebot Working@Home nutzen zu können. Die ESG bietet ein schönes Gesamtpaket aus spannenden Aufgaben, Weiterbildungsangeboten und Sozialleistungen.

Von der Bundeswehr zum Systemadministrator bei ESG

Ich habe ursprünglich das Bäckerhandwerk erlernt, musste jedoch sehr schnell feststellen, dass mir repetitives Arbeiten keine Erfüllung bringt. Vielleicht hat mich auch diese Erkenntnis letztlich zur ESG gebracht und hält mich aller Voraussicht nach noch lange hier fest.

Ich bin dann, mit dieser Erkenntnis, zur Bundeswehr gegangen und habe dort viel gelernt, gesehen, getan und eine echte Berufung gefunden. Nebenbei habe ich dort auch meine gesamte fachliche Qualifikation erworben. Angefangen bei der Ausbildung zum Fachinformatiker – Systemintegration über den IT-Specialist, die verschiedensten fachlichen Lehrgänge, bis hin zum geprüften IT-Entwickler.
Eine meiner letzten Verwendungen bei der Bundeswehr war der Einsatz als Truppführer, und damit auch als zuständiger Systemadministrator für das System DSE (bundeswehrinterne Abkürzung für Dezentrale Serversegmente Einsatz). Dabei handelt es sich letztlich um mehrere grüne Kisten, in der Anzahl variabel, die -vollgestopft mit Serverhardware - in der Lage sind, mobil „im Felde“ eine zentrale Serviceinfrastruktur für Bürocomputer aufzubauen. Wir waren damit entsprechend einer IT-Abteilung in Unternehmen diejenigen, die sich um Drucker, Intranet, E-Mail, Netzlaufwerke, Chat und um allerhand weitere Probleme der User gekümmert haben. Überall dort, wo wir gebraucht wurden, stellten wir ein freundliches Ohr und eine helfende Hand zur Verfügung. 

Mit diesem breiten Aufgabenspektrum bin ich die letzten 3 Jahre meiner Bundeswehrzeit ziemlich weit herumgekommen.

Um nun den Bogen zu meinem Eintritt in die ESG zu spannen, muss ich zwei Dinge erklären:
1.    Als Soldat, besonders in fachlicher Verwendung, kommt man mit vielen militärischen Systemen in Berührung, die hin und wieder so wirken, als seien sie bei der Entwicklung nicht bis zu Ende gedacht worden. 
2.    Das System DSE war das einzige komplexe IT-System der Bundeswehr (für das ich verantwortlich war), welches mich wirklich überzeugt hat - und es wird von der ESG GmbH hergestellt.

Nach insgesamt zwölf Jahren bei der Bundeswehr war es dann aber doch Zeit, meinen Helm an den Nagel zu hängen und so habe ich mich zunächst einmal für ein einmonatiges Praktikum bei der ESG beworben. Ich habe noch nie in meinem Leben ein so offenes und ehrliches, von Begeisterung für die Aufgaben geprägtes Bewerbungsgespräch geführt wie bei der ESG. Das hat mich überzeugt.

Damit war die Entscheidung einfach und offensichtlich konnte ich nicht nur meinen heutigen Chef, der selbst einmal Soldat war, beim Vorstellungsgespräch mit Worten überzeugen, sondern auch meine lieben Kollegen anschließend mit Taten.

Auf das einmonatige Praktikum - witzigerweise nicht in der Abteilung „DSE“, aber das tat der Motivation keinen Abbruch - folgte stante pede ein weiteres, diesmal zehnmonatiges Praktikum im Rahmen der von der Bundeswehr geförderten „Wiedereingliederungszeit“. Gleich darauf folgte die Übernahme in Festanstellung.
Fachlich wurde ich bereits im Praktikum voll und verantwortlich eingebunden und bin seitdem in allen Bereichen der Systemintegration in immer neuen Projekten tätig: vom Ausbildungssimulator über Hochverfügbarkeitscluster bis hin zu Windows Automation und IT-Sicherheitsthemen.

Besonders gut gefällt mir bei der ESG, dass meine fachliche Meinung nicht nur gehört sondern auch berücksichtigt wird, man immer wieder neue Dinge lernt, einsetzt und umsetzt (und auch die Zeit dafür bekommt wenn es sinnvoll erscheint) UND (erworbenes Vertrauen vorausgesetzt) ein hohes Maß an kreativer und handelnder Freiheit erhält, Dinge anders, neu und besser umzusetzen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Begeisterung, die ich schon bei meinem ersten Bewerbungsgespräch in der ESG förmlich greifen konnte, auch heute noch (fast) jeden Tag erlebe.

Instandsetzung von Luftfahrtgeräten der Bundeswehr

Ursprünglich habe ich am Standort Lechfeld eine Ausbildung als Elektroniker für Geräte und Systeme (zivil wie militärisch) absolviert. Anschließend war ich 8 Jahre bei der Bundeswehr als Avioniker in der Instandsetzung im Bereich Triebwerkregelung verpflichtet, wovon ich meine letzten beiden Dienstjahre in Norddeutschland verbracht habe. Zum Ende meiner Bundeswehr-Zeit kehrte ich nach Süddeutschland in meine Heimat zurück, wo ich an der Technikerschule Augsburg eine 2-jährige Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, Fachrichtung Elektrotechnik, durchlief. Damit erhoffte ich mir bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sowie bei meiner weiteren beruflichen Karriere.

Seit 2017 bin ich nun bei der ESG in der Instandsetzung von Geräten der Bundeswehr beschäftigt, d.h. dass Schadgeräte aus dem Luftfahrtbereich an unser Team geliefert werden, welche wir mittels Ersatzteilen, die wir weltweit beschaffen müssen, wieder instand setzen. Bei den Geräten handelt es sich insbesondere um Teile der Flugregelanlage, sowie der Kurskreiselanlage, die im Einsatz Probleme gemacht haben. Zu Ihnen zählen Geräte wie Cockpitanzeiger, verschiedene Kreisel oder Flugregelverstärker.

Warum machen die Hersteller das nicht selbst? Weil zum einen die Hersteller mancher Geräte nicht mehr am Markt vertreten sind oder die Firmen die Instandhaltung an Fremdfirmen wie die ESG abgegeben haben. Hier, bei der ESG wiederum, arbeiten Leute wie ich, die aus der Instandsetzung der Bundeswehr kommen und sich sehr gut mit den genutzten Geräten und Systemen auskennen. Wir sind genau darauf spezialisiert, so dass die ESG dieses Spezialwissen bei Geräteherstellern als Dienstleistung anbieten kann.

Das Schöne an meiner Aufgabe ist, dass ich zm Teil im Büro und zum Teil am technischen Gerät arbeite – das ist genau das, was mir Freude macht! Der Bürojob besteht unter anderem darin, dass wir die Beschaffung der Ersatzteile in die Wege leiten und unsere Arbeitsergebnisse dokumentieren.

Unser Team ist klasse: wir sind allesamt ehemalige Soldaten oder Zivilangestellte, haben damit einen vergleichbaren Werdegang und sind uns von Anfang an auf gewisse Weise vertraut gewesen. Bei uns im Team kommt der Spaß nicht zu kurz – wir sind eine richtig gute Truppe eingeschworener Kollegen, die Hand in Hand und sehr kollegial miteinander arbeiten. 

Zum Start der Pandemie wurde zum ersten Lockdown quasi die gesamte Belegschaft von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice geschickt. Da die Arbeit von zuhause bereits vorher normal bei ESG war, hat das zu keinen nennenswerten Schwierigkeiten in der täglichen Arbeit geführt. Unser Team ist davon allerdings ausgenommen gewesen, weil wir direkt an den Geräten arbeiten und unseren Job damit nicht remote ausüben können. Zudem spielt das Thema Sicherheit bei unserer Tätigkeit eine wesentliche Rolle, da die Geräte nur in einer überprüften Umgebung instandgesetzt werden dürfen.

Die ESG hatte ich vor ein paar Jahren auf dem Tag der Bundeswehr in Penzing kennengelernt. Dort hatte sie einen Firmenstand mit Exponaten und ich konnte erste Sondierungsgespräche mit Vertretern von Fach- und Personalabteilung führen.

Den Hinweis auf meinen aktuellen Job habe ich durch einen bekannten Kameraden erhalten, der bereits bei der ESG arbeitete. Der Einstellprozess ging dann auch recht schnell und ich konnte mich in kürzester Zeit ins Team einfinden, weil die Thematik meiner Erfahrung und meinen Kenntnissen entspricht und die Teamkollegen mit mir auf derselben Wellenlänge sind.

Nicht nur, aber gerade für Bundeswehrangehörige finde ich, dass die ESG einen großen Mehrwert bringt. Hier arbeiten so viele Ehemalige, dass uns der Eintritt in die zivile Arbeitswelt geebnet wird. Die Kenntnis der Bundeswehr mit ihren einzigartigen Prozessen, Vorschriften, Umgangsweisen und Gepflogenheiten sind in der täglichen Arbeit innerhalb unseres Teams von großem Vorteil – ganz besonders im Kundenkontakt. Allerdings gibt es viele Teams und Bereiche innerhalb der ESG, in denen der Bundeswehr-Hintergrund keine Rolle spielt und es einen Mix aus zivilen Mitarbeitern und solchen mit Bundeswehrvergangenheit gibt. Genau dieser Mix sowie die Nähe zur Technik und zum Kunden macht die ESG aus meiner Sicht zu einem spannenden und empfehlenswerten Arbeitgeber.

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