Jobs Drohnenabwehr
start in die unbemannte Luftfahrt

Als Systementwickler und -integrator von unbemannten systemen kennen wir sowohl die Vorteile als auch die Schattenseiten von Drohnen. Mit unserem langjährig gewachsenen Know-how auf dem Gebiet der zivilen unbemannten Luftfahrt stellen wir sicher, dass immer die richtige Lösung in die richtigen Hände gelangt. Unsere Kunden können Lufträume dadurch sowohl effektiv nutzen als auch verteidigen.

Es gibt keine "Ausbildung" für die Entwicklung von UAS. Das erklärt, warum in diesem Umfeld sehr unterschiedliche Disziplinen aufeinandertreffen und in einem Team gemeinsam an der Thematik tüfteln. Ob Informatiker, Mathematiker, Luft-und Raumfahrttechniker, Physiker oder Angehöriger einer anderen Disziplin mit entsprechendem Knowhow für unbemannte Systeme: bunt gemischt und an einem Strang ziehend - so stellt sich unser Team dar!

Stets auf der Suche nach Gleichgesinnten, freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Unmanned Aircraft Systems

In Bereichen wie Sense and Avoid oder Manned-Unmanned-Teaming haben unsere zielgerichteten Technologievorhaben bereits jetzt Meilensteine gesetzt. In enger Zusammenarbeit mit den OEMs von UAS erweitern wir die Leistungsfähigkeit von deren Systemen durch unsere maßgeschneiderten Anwendungen. Als systembetreuende Firma übernimmt ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH die komplette Verantwortung für UAS und bietet darüber hinaus auch den Betrieb von UAS für Kunden an. Mit dem ESG-eigenen Unbemannten Missionsausrüstungsträger (UMAT) steht ein unbemanntes Luftfahrzeug zur Verfügung, das alle Entwicklungs- und Erprobungsaspekte im Bereich der UAS bedienen kann.

Das sagen Kolleginnen und Kollegen
Faszination unbemannte Luftfahrt

Während meiner Schulzeit galt mein Interesse der Mathematik und bald auch ganz besonders der Steuerung von Robotern. Deshalb beschloss ich, nach dem Abitur Informatik zu studieren. Da kurz nach dem Abitur mein Sohn zur Welt kam, studierte ich zuerst zwei Semester lang Informatik an der FernUni Hagen und wechselte danach in ein Präsenzstudium an der TU München, um auch den persönlichen Kontakt zu Kommilitonen zu haben. Meinen Sohn konnte ich glücklicher Weise in einer Kita direkt neben der Universität unterbringen. Im Masterstudium spezialisierte ich mich auf den Bereich „Robotics, Cognition & Intelligence“, da mich die autonome Steuerung von Quadrocoptern zunehmend begeisterte.

Ein Kommilitone berichtete mir zu dem Zeitpunkt, dass sich die ESG unter anderem mit der Programmierung von Avioniksystemen für Quadrocopter beschäftigt. Daraufhin habe ich mich als Werkstudentin bei der ESG beworben, mit dem Wunsch, dort auch meine Masterarbeit in ebendiesem Umfeld schreiben zu können.

Während meiner Werkstudententätigkeit bei der ESG war ich im Luftfahrtbereich tätig. So konnte ich mich schon vor der Masterarbeit mit den laufenden Projekten der Abteilung vertraut machen. Thema meiner Abschlussarbeit war die Simulation einer autonomen Lawinensuche mittels Quadrocopter. Da die Kollegen in meiner Abteilung recht unterschiedlichen fachlichen Hintergrund hatten – Luft-/Raumfahrttechniker, Informatiker, Elektro-/Nachrichtentechniker, Physiker und Mathematiker arbeiten gemeinsam an einem Projekt – war es auch jederzeit möglich, sich bei den erfahrenen Kollegen einen guten Rat für die Masterarbeit einzuholen. Die enge Zusammenarbeit mit den Kollegen und das angenehme Arbeitsklima bei der ESG haben mich schnell davon überzeugt, auch nach dem Studium weiter dort arbeiten zu wollen. Von den Frauen in meiner Abteilung, die Kinder zu betreuen haben, wusste ich, dass es bei der ESG durchaus möglich ist, in solchen Fällen in Teilzeit zu arbeiten, um Berufliches und Privates vereinbaren zu können. Allerdings war ich mir damals noch nicht sicher, ob ein solches Teilzeitmodell auch für Berufseinsteiger möglich ist. Nach einer kurzen Rücksprache mit der Personalabteilung klärte sich aber schnell, dass dies überhaupt kein Problem darstellt.

Im Luftfahrtbereich gab es zum Zeitpunkt meines Studienabschlusses keine entsprechende Vakanz, aber ich stieß auf eine interessante Stelle im Automotive-Bereich der ESG. Durch das Gleitzeitmodell der ESG und meine Teilzeitbeschäftigung von 24 Stunden pro Woche war es mir von Anfang an möglich, den Berufseinstieg und die Betreuung meines Sohnes gut unter einen Hut zu bringen. Auch die anfängliche Betreuung durch einen ESG-Paten erleichterte es mir,  mich in der neuen Arbeitsumgebung beim Kunden zurechtzufinden und machte den Berufseinstieg sehr angenehm.

Bei meinem aktuellen Projekt geht es um die funktionale Sicherheit des elektrischen Antriebs im Bereich Hochvoltsicherheit. Die Aufgabe ist es, sich mit den Anforderungen im Fahrzeugsystem vertraut zu machen und daraufhin zu überprüfen ob es bei verschiedenen Fahrszenarien zu gefährlichen Zuständen kommen kann. Dabei arbeiten wir nach dem in der  ISO26262 definierten Vorgehensmodell, welches die funktionale Sicherheit im Fahrzeug gewährleisten soll.

An meiner Tätigkeit bei ESG gefällt mir ganz besonders, dass ich mit den Kollegen gut vernetzt bin und immer wieder Veranstaltungen organisiert werden, die alle Mitarbeiter zusammen bringen und den Austausch fördern. Ich schätze zudem, dass mir als Absolventin eine Teilzeitstelle angeboten wurde, mit der ich ausreichend Zeit für meinen Sohn habe und mich trotzdem bei der ESG beruflich weiter entwickeln kann

Umfassende Entwicklungsprogramme, ein gutes Netzwerk und Unterstützung durch Kollegen & Vorgesetzte

Seit meinem Einstieg bei der ESG bin ich im Forschungsumfeld innerhalb  des Bereichs Aerosystems tätig. Bereits zwei Jahre nach meinem Einstieg konnte ich die Steuerung des Projekts, mit dem ich in der Abteilung gestartet bin, übernehmen und so erste Erfahrung in meiner Funktion als Projektleiter sammeln. Mein Gestaltungsspielraum sowie die Verantwortung, die seitdem meine Arbeit prägen, sind für mich eine tolle Erfahrung, die mich fachlich sowie persönlich ein gutes Stück voran gebracht hat.

Auf die notwendigen Management-Aufgaben, die mit der Leitung von Projekten einhergehen, wurde ich durch entsprechende interne Weiterbildungen ebenso wie durch die Unterstützung aus meiner Abteilung - insbesondere durch meinen Vorgesetzten - gut vorbereitet.

Ende 2010 wurde ich in das firmeninterne Programm zur Förderung von Nachwuchskräften aufgenommen, was ich als große Chance gesehen habe. Dieses Nachwuchskräfteprogramm ist die Grundlage, um bei entsprechender Eignung den Weg in Richtung Projektmanagement oder anderen Führungspositionen einzuschlagen.

Im Rahmen des Programms absolviert eine feste Gruppe aus max. 15 Teilnehmern im Laufe eines dreiviertel Jahres Seminare mit dem Schwerpunkt auf Persönlichkeitsentwicklung. Zudem erarbeitet man in Kleingruppen ein größeres für die ESG fachlich relevantes und anwendungsnahes Thema, für das man von erfahrenen ESG-Führungskräften gecoached wird. Nach drei Assessments zu Beginn, Mitte und Ende des Programms, geben einem Beobachter (Führungskräfte aus allen Bereichen der ESG) umfassendes und persönliches Feedback zum eigenen Auftreten und zur beobachtbaren Entwicklung. Das Programm ist zudem darauf ausgelegt, dass die Teilnehmer bereichsübergreifend ein stabiles Netzwerk aufbauen.

Dies gilt übrigens für sämtliche Weiterbildungsprogramme, die aus diesem Grund überwiegend ESG intern durchgeführt werden. Kolleginnen und Kollegen aus sämtlichen Bereichen und Standorten kommen hierfür zusammen und da die Seminare meist mehrtägig sind, finden sich neben dem Fachlichen immer auch viele Gelegenheiten zum persönlichen Austausch. Was ich in diesem Rahmen erfahren und gelernt habe, begleitet mich nahezu täglich. Im Anschluss an dieses Programm wurde mir die weitere Entwicklung in Richtung Projektleitung empfohlen.

Seitdem habe ich noch zwei weitere Programme speziell für die Entwicklung von Projektleitern absolviert – das Lernen mit erfahrenen Trainern sowie der Austausch mit Kollegen, die im Projektalltag mit denselben Themen und Schwierigkeiten konfrontiert sind, war eine große Hilfe, die mir den Einstieg in die Rolle des Projektleiters um einiges erleichtert hat. Beide Programme waren spannend, insbesondere weil sie die verschiedenen Facetten des Projektmanagements beleuchteten. Dabei ging der Fokus im Gegensatz zum ersten Führungskräfteprogramm weg von der eigenen Person und dafür hin zu den Projektmitarbeitern und Kundenbeziehungen.

Mittlerweile leite ich mehrere Forschungs- & Technologie-Projekte im Umfeld der Missionsplanung und automatisierten Missionsdurchführung in der Luftfahrt. Die Kollegen und ich arbeiten dabei je nach Projekt mit verschiedensten Vorgehensmodellen (Wasserfall, Scrum…) probieren neue Methoden und Techniken aus (Agile Entwicklungsmethoden…) und entwickeln unsere Ideen zu innovativen Lösungen.

Das Hightech-Umfeld, meine Handlungs- und Gestaltungsspielräume, die Förderung meiner persönlichen und methodischen Entwicklung sowie die Möglichkeit, schnell in Verantwortung hinein zu wachsen, sind die Dinge, die maßgeblich dazu beitrage, dass meine Tätigkeit mir Spaß, Abwechslung und Zufriedenheit bringt.

Drohnenabwehr

Kommerzielle Drohnen stellen - nicht zuletzt wegen ihrer zunehmenden Anzahl und der universellen Einsetzbarkeit durch Jedermann - inzwischen ein ernst zu nehmendes Sicherheitsrisiko dar. Darauf müssen öffentliche Großveranstaltungen, aber auch für sicherheitsempfindliche Infrastrukturen und Einrichtungen wie Kernkraftwerke, industrielle Großanlagen, Liegenschaften der Bundeswehr oder Justizvollzugsanstalten reagieren können.

Vor diesem Hintergrund bietet ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH bereits seit Anfang 2015 gemeinsam mit anderen Partnern der Hightech Branche eine skalierbare Lösung zur Erkennung und Abwehr von Gefahren durch den unbefugten Einsatz kommerzieller Drohnen. Unsere Ingenieure schätzen dabei insbesondere den fachlichen Austausch mit den Kollegen aus führenden deutschen und europäischen Unternehmen auf den Gebieten Radar, Funk und elektronische Abwehrmaßnahmen.

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Lisa Harlander, Tel: 089 92161  2632