Systementwickler und Systemintegrator Jobs
Systementwicklung & Systemintegration

Hohe Lösungskompetenz ist fest in der DNA der ESG verankert: einerseits für die zentralen Herausforderungen der zivilen und militärischen Luftfahrt, andererseits für die Engineering Aufgaben im Rahmen zukunftsfähiger Mobilitäts-Konzepte.

Engineering 

Avionik

Im Bereich Avionik unterstützt ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH ihre Kunden der zivilen und militärischen Luftfahrt in allen Projektphasen. Unsere Entwicklungsingenieure und Softwareingenieure entwickeln bemannte und unbemannte Experimentalträger sowie Prototypen bis zur Einsatzreife.

Modernste Werkzeuge für die Simulation und Demonstratoren helfen unseren Ingenieuren, präzise Aussagen zu Technologie-Entwicklungen und Prozessoptimierungen zu machen. Ziele sind die Minimierung von Entwicklungsrisiken und die Unterstützung der Kunden bei Entscheidungen. Innovative und trotzdem solide Antworten auf technische Fragestellungen – daran arbeiten unsere Ingenieure täglich. Dabei ergänzen sich Luft-/Raumfahrttechniker, Elektrotechniker, Fachinformatiker, Physiker und Experten aus weiteren Disziplinen. Dieses Netzwerk aus vielfältigen Fachbereichen ist ein wichtiges Asset beim Lösen komplexer Herausforderungen.

Radarsysteme – Entwicklung, Integration, Logistik

Dank unserer Erfahrung im Bereich Radar liefern wir innovative Lösungen zur verbesserten Leistungsbereitschaft und Einsatzbereitschaft von Radarsystemen. Wir unterstützen bei der Beschaffung, Modernisierung und Nutzung hochtechnologischer Radarsysteme – mit Mitarbeitern, die Kompetenz, Erfahrung und ein exzellentes Verständnis des technischen und operativen Umfelds mitbringen. Eine risikoarme und reibungslose Einführung von Radarsystemen in die Truppe ist unser zentrales Anliegen.

Wir sorgen dafür, dass ein neues Radarsystem in ein bestehendes Waffensystem vollständig integriert wird. Zudem entwickeln wir neue Komponenten zur Steigerung der Fähigkeiten der bereits genutzten Radarsysteme.

Spezialisten aus den Bereichen Radar/Sensorik, Software, Systemintegration und Logistik arbeiten gemeinsam daran, dass das Gesamtsystem samt aller technischen und logistischen Aspekte einsatzbereit ist und bleibt. Insbesondere die Software sorgt letztendlich für Systemverbesserungen. Daher suchen wir Software- und Hardware-Spezialisten sowie Systemingenieure mit Erfahrung im Bereich Radarsysteme, um unsere Projekte erfolgreich umzusetzen.

Das sagen Kolleginnen & Kollegen
Systemintegration und Avionik-Test am Standort Donauwörth

Ich habe Luft- und Raumfahrtechnik mit Schwerpunkt analytische und numerische Methoden und Hubschraubertechnik an der Universität Stuttgart studiert. Direkt nach meinem Studium, 2016, bin ich bei der ESG als Softwareingenieurin für Hubschraubersysteme im Systemunterstützungszentrum in Donauwörth eingestiegen und inzwischen in der Systemanalyse tätig.

Was sind Ihre konkreten Projekte und Aufgaben bei der ESG?
Meine Projekte beziehen sich auf die Systemanalyse und Integration, sowie Tests der Avionik von Hubschraubern. Meine Aufgaben sind Nutzeranfragen zu bearbeiten und Kunden aus Deutschland zu betreuen. Außerdem schule ich auch Bundeswehrpersonal.

An welchem Projekt arbeiten Sie am liebsten?
Am liebsten arbeite ich an Projekten, wo es darum geht, die Software allgemein zu verbessern und die Zuverlässigkeit und Sicherheit zu optimieren. Sehr gut finde ich es, wenn man im direkten Kontakt zum Piloten steht und dadurch herausfinden kann, welche Optimierungspotenziale für den täglichen Flugbetrieb existieren. Im Allgemeinen macht es mir also Spaß die Schnittstelle zwischen Software und Anwender mit allen relevanten Tools zu verbessern. Auch war ich schon auf Recruiting-Messen dabei und habe dort die Firma repräsentiert. Das gehört zwar nicht zu meinen Hauptaufgaben, macht mir aber sehr viel Spaß.

Sie wurden als Potenzialträgerin identifiziert und haben am Nachwuchskräfteprogramm der ESG teilgenommen. Wie ist das Programm abgelaufen?
Das Programm dauert ein ¾ Jahr und besteht aus Workshops, Projektreviews und Trainings zu Themen wie Innovationsmanagement, Persönlichkeit und Konfliktmanagement sowie unternehmerisches Denken und Handeln. Für meinen Business Case hatte ich das Thema künstliche Intelligenz. Für fachliche Fragen stand mir ein Mentor der ESG zur Seite - ein externer Coach half mir im Rahmen eines Innovationscoachings verschiedene Methoden zur Umsetzung des Cases kennen zu lernen. Am Ende des Bearbeitungszeitraumes wurden die Business Cases der Geschäftsführung und Projektmanagern der ESG vorgestellt.

Was nehmen Sie aus dem Nachwuchskräfte-Programm mit, an dem Sie teilgenommen haben?
Von der Möglichkeit mein Netzwerk zu erweitern und viele neue Mitarbeiter der ESG, auch von anderen Standorten, kennen zu lernen profitiere ich noch heute. Ich konnte mich während der Zeit persönlich weiterentwickeln. Beispielsweise wurde mein Selbstbewusstsein gestärkt und das Bewusstsein über meine eigenen Stärken aufgebaut. Durch Feedback, das man erhält und selbst geben kann, wird die Eigenreflexion entwickelt. Das Förderprogramm kann ich sehr empfehlen, auch wenn es Zeit in Anspruch nimmt und auch hin und wieder ein Samstag geopfert werden muss.

Welche Vor- und Nachteile gibt es in einem Männer-dominierten Branche zu arbeiten?
Positiv finde ich, dass ich weniger Konkurrenzgedanken wahrgenommen habe, die oftmals zwischen Männern und zwischen Frauen vorkommen. Außerdem empfand ich alle Mitarbeiter an meinem Standort sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Ich schätze die gute Atmosphäre eines gemischten Teams. Oftmals wird als Frau in einer Männer-dominierten Branche hohe Durchsetzungskraft benötigt. Auch der Umgangston ist direkter.

Und zum Schluss, welche Skills und Eigenschaften sind in Ihrem Beruf besonders wichtig?
Das wichtigste ist das Interesse an der Technik. Motivation, Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke sind ebenfalls relevant. Neben diesen Soft-Skills sollte man jedoch auch fachlich überzeugend sein und Durchsetzungsvermögen mitbringen.

Upgrade des Radarsystems COBRA

Ich bin britischer Staatsbürger und begann meine berufliche Laufbahn bei Thales UK, von wo aus ich zu Integrationsprojekten nach München gesandt wurde. Ich bin studierter Elektrotechniker und habe mich später aber auch viel mit Systems Engineering und Software beschäftigt. Alle drei Disziplinen kommen mir in meinem heutigen Job zugute.

2014 wechselte ich zu Airbus am Standort Ottobrunn, später nach Ulm. Bereits damals beschäftigte ich mich mit dem Radarsystem COBRA, allerdings aus der Perspektive Export/Vertrieb des Systems.

Da Airbus und die ESG seit Bestehen des Systems COBRA daran arbeiten, kannte ich bereits viele ESG Mitarbeiter noch bevor ich zur ESG wechselte.

2020, inmitten des ersten Corona-bedingten Lockdowns, wechselte ich zur ESG. Erzählungen sowie die Zusammenarbeit mit ESG Mitarbeitern hatten mir gezeigt, dass hier eine gute Atmosphäre herrscht und alle an einem Strang ziehen, um die bestmögliche Lösung für den Kunden zu entwickeln. Das sollte sich auch bewahrheiten. Ich fühle mich sehr wohl - Der Umgang ist sehr kollegial, die Mitarbeiter sind hilfsbereit und die Arbeitsweise ist von Flexibilität und einem hohen Maß an Professionalität geprägt. Hier genieße ich zudem, dass meine Einzelmeinung zählt und wir die Dinge im Team eingehend miteinander diskutieren bevor eine Entscheidung gefällt wird. Ich habe hier immer den Eindruck, einen echten Beitrag leisten zu können!

Auch wenn die Unternehmenssprache Deutsch ist, so bin ich doch in einem sehr international geprägten Team tätig, in dem Englisch eine wesentliche Rolle spielt, weil das System vom deutschen ebenso wie vom französischen Militär genutzt wird.

Aufgabe unseres Teams? Wir arbeiten an einem sog. „Midlife Upgrade“ des Radar-Systems COBRA.

Hierfür erstellen wir die Anforderungen und Systemspezifikationen. Zudem suchen wir die nötigen Ausrüstungs-Partner (Zulieferer) aus und beauftragen sie. Dabei geht es im Wesentlichen um Signalverarbeitungs- und Navigations-Einheiten. ESG hat dabei die Projektleitung, was das System Design betrifft, inne. Wir übernehmen auch das Obsoleszenz-Management sowie die gesamte Betreuung des Systems. So sorgen wir auch dafür, dass fehlerhafte Einheiten ausgetauscht werden und das System einsatzbereit bleibt. Darüber hinaus haben wir Kollegen, die die gesamte Dokumentation erstellen, welche für die Nutzer – Soldaten in Frankreich und Deutschland – nötig ist.

Meine Erfahrung in unterschiedlichen wehrtechnischen Firmen hat mich gelehrt, dass nicht die Größe der Firma darüber entscheidet, ob man einen sicheren Arbeitsplatz hat und ob professionell gearbeitet wird. Hier bei der ESG habe ich das vorgefunden, was mir nach vielen Berufsjahren besonders wichtig erscheint.

Umfassende Entwicklungsprogramme, ein gutes Netzwerk und die Unterstützung durch Kollegen & Vorgesetzte

Seit meinem Einstieg bei der ESG bin ich im Forschungsumfeld innerhalb des Bereichs Aerosystems tätig. Bereits zwei  Jahre nach dem Einstieg konnte ich die Steuerung des Projekts, mit dem ich in der Abteilung gestartet bin, übernehmen und so erste Erfahrung in meiner Funktion als Projektleiter sammeln. Mein Gestaltungsspielraum sowie die Verantwortung, die seitdem meine Arbeit prägen, sind für mich eine tolle Erfahrung, die mich fachlich sowie persönlich ein gutes Stück voran gebracht hat. 

Auf die notwendigen Management-Aufgaben, die mit der Leitung von Projekten einhergehen, wurde ich durch entsprechende interne Weiterbildungen ebenso wie durch die Unterstützung aus meiner Abteilung - insbesondere durch meinen Vorgesetzten - gut vorbereitet. 

Ende 2010 wurde ich in das firmeninterne Programm zur Förderung von Nachwuchskräften aufgenommen, was ich als große Chance gesehen habe. Dieses Nachwuchskräfteprogramm ist die Grundlage, um bei entsprechender Eignung den Weg in Richtung Projektmanagement oder anderen Führungspositionen einzuschlagen. 
Im Rahmen des Programms absolviert eine feste Gruppe aus max. 15 Teilnehmern im Laufe eines dreiviertel Jahres Seminare mit dem Schwerpunkt auf Persönlichkeitsentwicklung. Zudem erarbeitet man in Kleingruppen ein größeres für die ESG fachlich relevantes und anwendungsnahes Thema, für das man von erfahrenen ESG-Führungskräften gecoached wird. Nach drei Assessments zu Beginn, Mitte und Ende des Programms, geben einem Beobachter (Führungskräfte aus allen Bereichen der ESG) umfassendes und persönliches Feedback zum eigenen Auftreten und zur beobachtbaren Entwicklung. Das Programm ist zudem darauf ausgelegt, dass die Teilnehmer bereichsübergreifend ein stabiles Netzwerk aufbauen. 
Dies gilt übrigens für sämtliche Weiterbildungsprogramme, die aus diesem Grund überwiegend ESG intern durchgeführt werden. Kolleginnen und Kollegen aus sämtlichen Bereichen und Standorten kommen hierfür zusammen und da die Seminare meist mehrtägig sind, finden sich neben dem Fachlichen immer auch viele Gelegenheiten zum persönlichen Austausch. Was ich in diesem Rahmen erfahren und gelernt habe, begleitet mich nahezu täglich. Im Anschluss an dieses Programm wurde mir die weitere Entwicklung in Richtung Projektleitung empfohlen. 

Seitdem habe ich noch zwei weitere Programme speziell für die Entwicklung von Projektleitern absolviert – das Lernen mit erfahrenen Trainern sowie der Austausch mit Kollegen, die im Projektalltag mit denselben Themen und Schwierigkeiten konfrontiert sind, war eine große Hilfe, die mir den Einstieg in die Rolle des Projektleiters um einiges erleichtert hat. Beide Programme waren spannend, insbesondere weil sie die verschiedenen Facetten des Projektmanagements beleuchteten. Dabei ging der Fokus im Gegensatz zum ersten Führungskräfteprogramm weg von der eigenen Person und dafür hin zu den Projektmitarbeitern und Kundenbeziehungen.

Mittlerweile leite ich mehrere Forschungs- & Technologie-Projekte im Umfeld der Missionsplanung und automatisierten Missionsdurchführung in der Luftfahrt. Die Kollegen und ich arbeiten dabei je nach Projekt mit verschiedensten Vorgehensmodellen (Wasserfall, Scrum…) probieren neue Methoden und Techniken aus (Agile Entwicklungsmethoden…) und entwickeln unsere Ideen zu innovativen Lösungen.

Das Hightech-Umfeld, meine Handlungs- und Gestaltungsspielräume, die Förderung meiner persönlichen und methodischen Entwicklung sowie die Möglichkeit, schnell in Verantwortung hinein zu wachsen, sind die Dinge, die maßgeblich dazu beitrage, dass meine Tätigkeit mir Spaß, Abwechslung und Zufriedenheit bringt. 

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