Softwareentwickler Jobs
Softwareentwicklung & IT

Software & IT bei ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH

Polizei, Rettungskräfte, Bundeswehr – unsere Kunden kommen aus dem behördlichen und militärischen Umfeld. Bei der Bewältigung kritischer und gefahrenträchtiger Situationen vertrauen sie auf die innovativen Entwicklungen der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH. Als Software-Entwickler mit Spezialkenntnissen unterschiedlicher Programmiersprachen (u. a. C, C++, C#, Java, etc.) wirken Sie auf zwei Gebieten entscheidend mit.

Software für kundenspezifische Lösungen

Sichere, verlässliche und echtzeitfähige Kommunikation ist essenziell für erfolgreiche Einsätze. Unsere Programmierer und Ingenieure entwickeln hierfür aus modernsten technischen Modulen verlässliche Gesamtsysteme. Von "embedded" bis Webentwicklung realisieren sie ganzheitliche mobile IT-Speziallösungen im Dienste der öffentlichen Sicherheit. Unsere eigenentwickelten und auf die Bedarfe der Einsatzkräfte spezialisierten Lösungen sind auf Koordinationssicherheit und Unterstützung vor Ort programmiert.

Anwendungsentwicklung für komplexe Logistik

Mit anspruchsvoller Softwareentwicklung unterstützen wir die Bundeswehr bei Materialmanagement und Lagerbewirtschaftung. Dabei steuern unsere berufserfahrenen Fachinformatiker gemeinsam mit Logistik-Spezialisten (häufig mit Bundeswehr-Hintergrund) komplexe logistische Netzwerke für Disposition, Transport, Lagerhaltung und Datenverarbeitung. Von der Konzeption bis zur Programmierung achten unsere Softwareentwickler auf nutzerfreundliche Applikationen. So tragen die realisierten Anwendungen maßgeblich dazu bei, unseren Kunden ihre tägliche Arbeit zu erleichtern.

Das sagen Kolleginnen & Kollegen
Projektleiterin im Bereich Hubschraubersysteme

Nach einem Studium der Informatik bin ich 2007 bei der ESG eingestiegen und aktuell  als Projektleiterin im Bereich „Hubschrauber- & Sondersysteme“ innerhalb ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH tätig.

Warum Informatik? Schon zu Schulzeiten hat es mir Spaß gemacht, über Problemstellungen und deren verschiedene Lösungswege nachzudenken. Heute gefällt mir besonders, dass man durch technische Möglichkeiten, wie das richtige Design der Funktionen in der Software, die Probleme der Kunden lösen und für sie damit einen konkreten Nutzen generieren kann.

Meine Aufgabe ist es, das Software-Team der Missionssysteme für Hubschrauber zu koordinieren und zu steuern. Es geht inhaltlich um die Integration von Kameras in Hubschrauber und Testsysteme. Somit fallen Tests, Verifikation und Trainings für die Kunden bzw. Anwender in unseren Verantwortungsbereich. Da ich das Team leite, bleibt für mich keine Zeit mehr zum Programmieren. Das spielt aber auch keine weitere Rolle, denn wichtig ist für mich persönlich nur, daß ich das nötige Verständnis für Software und Programmierung haben, damit ich das Projekt entsprechend planen und die Ergebnisse jederzeit überprüfen kann. Das IT-Fachwissen ist also enorm wichtig und für meine tagtägliche Arbeit absolut unerlässlich – auch wenn ich selbst keinen Code mehr schreibe.

Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Belangen

Ich habe eine kleine Tochter und wohne zehn Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt. Nach dem Mutterschutz ermöglichte mir die ESG, für nur fünf Stunden pro Woche in die Arbeit zu kommen. So konnte ich den Kontakt zu den Kollegen halten und in den Themen auf dem neuesten Stand zu bleiben. Nach einem halben Jahr habe ich meine Stelle in Teilzeit wieder aufgenommen. Meine Arbeitsweise musste ich natürlich den neuen Gegebenheiten anpassen: da ich nun einen festen zeitlichen Anschlag habe, muss ich auch mal ein laufendes Meeting verlassen. Aber daran gewöhnt man sich auch. Zudem habe ich durch die Teilzeit mit Projektleitungsverantwortung gelernt, mehr zu delegieren. So funktioniert das ganz gut.

Was ESG und das Team besonders mach?

Die lösungsorientierte Arbeitsatmosphäre bei ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH gefällt mir außerordentlich gut. Diese und die Nähe zum Kunden bzw. Anwender macht uns als Firma aus.

Welcher Herausforderung muss sich Ihrer Meinung nach die Luftfahrt in Bezug auf Software aktuell besonders stellen?

Die Luftfahrt hat immer wieder Probleme mit Software, da es nicht möglich ist, die Ausfallsicherheit oder Fehlerfreiheit von Software zu berechnen. So können Fortschritte in der Softwareentwicklung allgemein nicht genutzt werden, da es zu
aufwendig wäre, sie zu zertifizieren. Der mögliche Lösungsraum ist kleiner, als er sein müsste. Eine große Herausforderung ist daher, Software effizient zuzulassen. Spannend wird künftig auch sein, wie sich die Zulassung unbemannter Flugzeuge gestalten lässt.

Wie läuft ein Projekt bei Ihnen typischerweise ab?

Wir versuchen auf Messen und in Informationsveranstaltungen möglichst vielen Kunden unser System vorzustellen und zu zeigen, was heute mit Augmented Reality und integrierter Gerätesteuerung möglich ist. Wenn es dann eine öffentliche Ausschreibung gibt, analysieren wir, wie das Endsystem mit allen Anforderungen aussehen sollte. Wir erstellen das Systemdesign mit entsprechenden Arbeitspaketen und geben dem Kunden letztlich das Angebot mit der Systembeschreibung.
Wenn wir dann den Zuschlag beim Ausschreibungsverfahren erhalten, setzen wir uns mit dem Kunden zusammen und besprechen weitere Details.

Gibt es ein Traumprojekt, das Sie reizen würde?

Ehrlich gesagt, habe ich hier genau meinen Traumberuf gefunden. Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, irgendwann einmal in einem NGOProjekt mitzuwirken und mein Wissen einzubringen, um Probleme auf der Welt zu lösen und andere zur Selbsthilfe zu befähigen. Sehr interessant fände ich auch ein Forschungsgebiet zu Antikorruptionssystemen und der Schaffung solcher.

Welche „Technical Skills“ müssen Informatiker für ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH mitbringen und was dürfen sie im Gegenzug erwarten?

Aus meiner Sicht gibt es nicht „den einen Informatiker“, sondern viele verschiedene Ausrichtungen und Ausprägungen. Es ist wichtig, dass man sich zunächst in die Software-Architektur einarbeitet, was meistens einen hohen Aufwand bedeutet. Teamfähigkeit ist zudem zentral, da man nie allein, sondern immer in einer Gruppe von Kollegen (von zum Teil unterschiedlicher Fachrichtung) an einem Projekt arbeitet. Essenziell ist auch logisches Strukturierungsvermögen. Mathematische Fähigkeiten sind nicht immer erforderlich, aber oft in der Bildverarbeitung oder an bestimmten Schnittstellen wichtig.

Projektleiter Software Führungssystem ADLER

Dieses Jahr feiere ich mein 20-jähriges Firmenjubiläum bei der ESG! Mitarbeiter mit langer Zugehörigkeit werden hier mit einem kleinen Festakt gefeiert, um den bisherigen Einsatz, die gezeigte Leistung sowie die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber zu honorieren.

Nach meinem Informatikstudium stieg ich direkt bei der ESG ein. Ich begann zunächst als Programmierer und entwickelte mich dann mit der Zeit zum Projektleiter. Außer meinem Grundwehrdienst hatte ich bis dahin noch wenig Berührungspunkte mit militärischen Themen gehabt. Ich wurde schnell in das Entwicklerteam integriert und die Hilfsbereitschaft sowie das kollegiale Miteinander sorgten schnell dafür, dass ich mir das notwendige Wissen in Bezug auf militärische Anwendungen und die Prozesse innerhalb der Bundeswehr aneignen und entsprechend in meine Aufgaben hineinwachsen konnte. Auch wenn man nicht tief drinnen steckt: um ein nutzenbringendes System für die Soldaten im Einsatz zu entwickeln, ist es essenziell, deren Prozesse und Schwierigkeiten innerhalb von Missionen zu verstehen. Nur dann kann es gelingen, eine Lösung möglichst passend für die jeweiligen User zu gestalten.

In meinem Team entwickeln wir die Software für ein Entscheidungsunterstützungssystem der Bundeswehr. Des Weiteren gibt es Teams innerhalb derselben Abteilung, die sich um die Hardware sowie um die Netzwerkanbindung der IT Systeme kümmern.

Was macht uns besonders?

Die Nähe zur Technik, z.B. zur Rechnertechnik vor Ort oder zu Funkgeräten, ist bei uns besonders attraktiv. Wenn man als Software-Entwickler technikaffin ist und keine Berührungsängste in Bezug auf militärische Themen hat, so findet man hier einen guten Arbeitsplatz mit vielen Chancen und hoher Sicherheit. Die Themen und Projekte sind äußerst vielfältig und damit ist auch nach 20 Jahren die tägliche Arbeit weiterhin spannend und abwechslungsreich!

Eine weitere Besonderheit ist, dass man den gesamten Life Cycle mitbekommt und begleitet und somit sehr unterschiedliche Einblicke in die Projekte und Anwendungen bekommt, die wir für die Bundeswehr entwickeln, implementieren, betreiben, warten und pflegen. 

Jedem ausgebildeten Fachinformatiker, jedem Informatik-Absolventen und jedem Software-Entwickler kann ich den Einstieg in unser Team nur empfehlen: die fachlichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten sind gegeben, man muss sie nur ergreifen und etwas daraus machen!

Von der Bundeswehr zum Systemadministrator bei ESG

 

Ich habe ursprünglich das Bäckerhandwerk erlernt, musste jedoch sehr schnell feststellen, dass mir repetitives Arbeiten keine Erfüllung bringt. Vielleicht hat mich auch diese Erkenntnis letztlich zur ESG gebracht und hält mich aller Voraussicht nach noch lange hier fest.

Ich bin dann, mit dieser Erkenntnis, zur Bundeswehr gegangen und habe dort viel gelernt, gesehen, getan und eine echte Berufung gefunden. Nebenbei habe ich dort auch meine gesamte fachliche Qualifikation erworben. Angefangen bei der Ausbildung zum Fachinformatiker – Systemintegration über den IT-Specialist, die verschiedensten fachlichen Lehrgänge, bis hin zum geprüften IT-Entwickler.
Eine meiner letzten Verwendungen bei der Bundeswehr war der Einsatz als Truppführer, und damit auch als zuständiger Systemadministrator für das System DSE (bundeswehrinterne Abkürzung für Dezentrale Serversegmente Einsatz). Dabei handelt es sich letztlich um mehrere grüne Kisten, in der Anzahl variabel, die -vollgestopft mit Serverhardware - in der Lage sind, mobil „im Felde“ eine zentrale Serviceinfrastruktur für Bürocomputer aufzubauen. Wir waren damit entsprechend einer IT-Abteilung in Unternehmen diejenigen, die sich um Drucker, Intranet, E-Mail, Netzlaufwerke, Chat und um allerhand weitere Probleme der User gekümmert haben. Überall dort, wo wir gebraucht wurden, stellten wir ein freundliches Ohr und eine helfende Hand zur Verfügung. 

Mit diesem breiten Aufgabenspektrum bin ich die letzten 3 Jahre meiner Bundeswehrzeit ziemlich weit herumgekommen.

Um nun den Bogen zu meinem Eintritt in die ESG zu spannen, muss ich zwei Dinge erklären:
1.    Als Soldat, besonders in fachlicher Verwendung, kommt man mit vielen militärischen Systemen in Berührung, die hin und wieder so wirken, als seien sie bei der Entwicklung nicht bis zu Ende gedacht worden. 
2.    Das System DSE war das einzige komplexe IT-System der Bundeswehr (für das ich verantwortlich war), welches mich wirklich überzeugt hat - und es wird von der ESG GmbH hergestellt.

Nach insgesamt zwölf Jahren bei der Bundeswehr war es dann aber doch Zeit, meinen Helm an den Nagel zu hängen und so habe ich mich zunächst einmal für ein einmonatiges Praktikum bei der ESG beworben. Ich habe noch nie in meinem Leben ein so offenes und ehrliches, von Begeisterung für die Aufgaben geprägtes Bewerbungsgespräch geführt wie bei der ESG. Das hat mich überzeugt.

Damit war die Entscheidung einfach und offensichtlich konnte ich nicht nur meinen heutigen Chef, der selbst einmal Soldat war, beim Vorstellungsgespräch mit Worten überzeugen, sondern auch meine lieben Kollegen anschließend mit Taten.

Auf das einmonatige Praktikum - witzigerweise nicht in der Abteilung „DSE“, aber das tat der Motivation keinen Abbruch - folgte stante pede ein weiteres, diesmal zehnmonatiges Praktikum im Rahmen der von der Bundeswehr geförderten „Wiedereingliederungszeit“. Gleich darauf folgte die Übernahme in Festanstellung.
Fachlich wurde ich bereits im Praktikum voll und verantwortlich eingebunden und bin seitdem in allen Bereichen der Systemintegration in immer neuen Projekten tätig: vom Ausbildungssimulator über Hochverfügbarkeitscluster bis hin zu Windows Automation und IT-Sicherheitsthemen.

Besonders gut gefällt mir bei der ESG, dass meine fachliche Meinung nicht nur gehört sondern auch berücksichtigt wird, man immer wieder neue Dinge lernt, einsetzt und umsetzt (und auch die Zeit dafür bekommt wenn es sinnvoll erscheint) UND (erworbenes Vertrauen vorausgesetzt) ein hohes Maß an kreativer und handelnder Freiheit erhält, Dinge anders, neu und besser umzusetzen.

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Begeisterung, die ich schon bei meinem ersten Bewerbungsgespräch in der ESG förmlich greifen konnte, auch heute noch (fast) jeden Tag erlebe.

Software-Managerin Drohnenabwehr

 

Ich habe Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Braunschweig studiert und bin während des Studiums über das DLR Braunschweig zur Softwareentwicklung für unbemannte Luftfahrzeuge gekommen. Dort habe ich insbesondere Algorithmik zur Flugwegplanung implementiert.
Zum Ende meines Studiums habe ich einen Praktikumsplatz mit anschließender Diplomarbeitsstelle in der Industrie gesucht. Ich wollte unbedingt im Bereich Unbemannte Luftfahrzeuge bleiben und bin über die Arbeitsgruppe UAV DACH e.V. auf die ESG aufmerksam geworden.

Meine Einarbeitung erfolgte im Rahmen des Praktikums und der anschließenden Diplomarbeit bei der ESG. Anschließend wurde ich direkt übernommen.

In meinen ersten Jahren bei der ESG habe ich als Softwareentwicklerin im Bereich Forschung & Technologie die unterschiedlichsten Softwarethemen im Umfeld unbemannte Luftfahrzeuge bearbeitet. Von der Simulation über Planungsalgorithmen, Grafical User Interfaces und Flugversuche habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet und dabei Software spezifiziert, designet, entwickelt, integriert und getestet sowie Aufgaben in der technischen Projektleitung übernommen. In dieser Zeit habe ich eine breite Ausbildung genossen, die mir bei der internen Weiterentwicklung sowie bei meinen aktuellen Themen weiter zugutekommt.

Zurzeit bin ich Software-Managerin in Teilzeit für das Produkt Drohnenabwehr. Ich entwickle keine Software mehr, sondern bin verantwortlich für den gesamten Softwareentwicklungsprozess. Zu meinen Tätigkeiten gehören zum Beispiel die Koordinierung der Softwareentwicklung über die verschiedenen Projekte, das Ausplanen der Ressourcen, die Unterstützung bei Angeboten und die Definition einer Software Roadmap. Zudem bin ich die Schnittstelle zur Systementwicklung in der Drohnenabwehr und zur Softwareentwicklung in anderen Abteilungen. Auch die Rolle des Product Owners innerhalb des Scrum Prozesses, nach dem wir die Software entwickeln, gehört zu meinen Aufgaben. In meiner jetzigen Rolle profitiere ich von den Erfahrungen, die ich im Vorfeld in der Softwareentwicklung gemacht habe.    

Das Team Drohnenabwehr zeichnet sich dadurch aus, dass es jung und dynamisch ist, gerne alternative Lösungen und neue Wege ausprobiert. Es herrscht zudem ein ausgeprägter Teamgedanke, der sich in großer Hilfsbereitschaft und in zahlreichen Teamevents widerspiegelt.

Was die Rahmenbedingungen bei ESG betrifft, haben für mich persönlich die flexiblen Arbeitszeiten, die Möglichkeit, Working@home zu machen sowie das Gleitzeit-Modell den größten Mehrwert. Denn nur durch diese ist es für mich möglich, auch in Teilzeit Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Zudem bin ich positiv überrascht, dass meine berufliche Entwicklung besonders an Fahrt aufgenommen hat, seit ich in Teilzeit bin – vermutlich, weil ich bereits vor der Elternzeit einige Jahre an „Lehrzeit“ im Unternehmen sammeln konnte, mit denen ich nun punkten kann. Teilzeit in der Drohnenabwehr ist somit alles andere als ein Abstellgleis.

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Avila Rinkel- Michalke, Tel.: 089 92161 2192

Christos Gkertsos, Tel.: 089 92161 2143