Luft- und Raumfahrttechnik Jobs
Hintergrund Luft-/Raumfahrttechnik & Flugzeugtechnik

 

Sie haben erfolgreich ein luftfahrttechnisches Studium beendet oder stehen kurz davor? Innerhalb der ESG DEFENCE + PUBLIC SECURITY bearbeiten wir spannende Themen innerhalb der Luftfahrt - überwiegend mit Fokus auf die Avionik. Wir rüsten Polizeihubschrauber für verschiedene EU-Staaten mit Nachtsichtgeräten und Wärmebildkameras aus, wir entwickeln sensorgestützte Landesysteme, kümmern uns um Themen rund um IT-Sicherheit in der Luftfahrt, Obsoleszenz bei Militärhubschraubern und vieles mehr. Die Themen sind breit gestreut, die Aufgaben entsprechend vielfältig und abwechslungsreich – wir freuen uns, wenn Sie bei uns einsteigen und uns tatkräftig unterstützen möchten!

Das sagen die Kollegen
Ich habe Kollegen aus allen MINT-Bereichen - das ist eine große Bereicherung für fachliche Diskussionen

Ich habe Master Luft & Raumfahrt mit dem Schwerpunkt Luftfahrzeugentwurf an der TU München studiert. Im Anschluss an mein Masterstudium bin ich als „Trainee Systems Engineering“ bei der ESG eingestiegen und habe verschiedene Stationen innerhalb des Bereichs „Defence + Public Security“ durchlaufen. Auf die ESG aufmerksam geworden bin ich durch eine Stellenbeschreibung auf einer Karriereseite. Inzwischen habe ich das Traineeprogramm abgeschlossen und bin im Bereich „Forschung & Entwicklung“ tätig. 

Nach einem Telefoninterview mit der zuständigen Recruiterin bin ich direkt zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch in der ESG eingeladen worden, wobei fachliche Grundlagen sowie persönliche Ziele und Ausrichtungen besprochen wurden. Im Bewerbungsgespräch haben mich besonders die Vielfältigkeit der Aufgabenbereiche, sowie die Begeisterung für Technik innerhalb der ESG überzeugt. Nachdem alle organisatorischen Rahmenbedingungen geklärt waren, ging der Einstieg sehr schnell. Von Tag eins an war ich in der Abteilung gut eingebunden und habe interessante und herausfordernde Aufgaben bekommen. Die Einarbeitung hat gut funktioniert. Durch den direkten Einsatz im Projekt als Tester eines neuen Systems konnte ich mich gut in das Projekt und die Abteilung einarbeiten. Das Testen ermöglichte es mir, das System von Grund auf kennen zu lernen und ich konnte unvoreingenommen die Testprozeduren durchführen – was im Bereich Testing von großem Vorteil ist. 

Momentan bin ich im Bereich Luftfahrt (Modellierung von Hubschraubern und Antriebssystemen, Erstellung von Studien im Bereich der Luftfahrt) tätig. Dies passt gut zum Schwerpunkt meines Studiums (Luft- und Raumfahrt). Allerdings war der Bereich „Hubschrauberentwurf“ zunächst neu für mich und ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich mich in diese völlig neue Thematik einarbeiten durfte. 
Besonders positiv finde ich, dass ich während meiner Traineezeit sehr stark fachlich und persönlich von meinen Mentoren gefördert wurde und deshalb viel in den Bereichen Luftfahrt und Projektmanagement dazu gelernt habe und früh Verantwortung übernehmen durfte. 
Ende 2018 habe ich als Trainee in der ESG begonnen und im Zuge dessen zwei Abteilungen genauer kennengelernt. Während meines Trainee-Programms war ich als Systemingenieur im Bereich Modellierung tätig, hatte Kontakt zu Nutzern und Kunden und war als Unterstützung der Projektleitung tätig. Seit meinem Wechsel in die Abteilung „Forschung und Entwicklung“ habe ich die Projektleitung für mein erstes Projekt übernommen. 

Was hier bei ESG und im Team besonders ist? Die Menschen. Die Teams bestehen aus einem spannenden Gemisch aus Kollegen unterschiedlicher Fachgebiete aus dem gesamten MINT-Bereich. Durch die unterschiedlichen fachlichen Hintergründe kommen immer wieder interessante Diskussionen zustande, welche neuen Ideen in die Projekte bringen und einem den Blick über den Tellerrand der eigenen Disziplin ermöglichen. 

Was die Rahmenbedingungen betrifft, ist in der ESG die Gleitzeitregelung und dass es keine Kernarbeitszeiten gibt, sehr positiv. Ebenso angenehm ist die Größe der Büros, welche meistens nur mit zwei Personen besetzt sind, so daß man wirklich konzentriert arbeiten kann.  

Worauf es bei Simulation, Modellbildung und Projektarbeit besonders ankommt

Schon während meiner Schulzeit war mir klar, dass ich später einen technischen Beruf ergreifen werde. Allerdings wollte ich nicht studieren und absolvierte daher zunächst eine Ausbildung zur Fachinformatikerin. Im letzten Ausbildungsjahr entschied ich mich dann doch für das Studium der Luft- und Raumfahrt an der TU München. Die Möglichkeit, sich intensiver mit einem speziellen Thema zu beschäftigen, reizte mich. 

Trotz der unterschiedlichen fachlichen Ausrichtungen ergänzten sich Ausbildung und Studium sehr gut. Die erste berufliche Praxis aus der Ausbildung war durchaus hilfreich im Studium. Der Bezug zur Praxis und eine möglichst breitgefächerte fachliche Ausrichtung waren mir besonders wichtig, weshalb ich studienbegleitend fast durchgehend als Werkstudentin in verschiedenen Bereichen gearbeitet habe. Dabei habe ich auch in fachfremde Themenbereiche wie das interne Marketing hinein geschnuppert. Ebenso hatte ich eine Aufgabe im Bereich der Fahrzeugtechnik. Dort habe ich auch die Diplomarbeit geschrieben habe. 

Die ESG habe ich auf der Unternehmenskontaktmesse IKOM an der TU München kennen gelernt. Die Kombination aus den fachlichen Schwerpunkten von Berufsausbildung und Studium passte genau, da der ESG Luftfahrtbereich genau diese Richtungen kombiniert (Elektronik, Software, Luftfahrttechnik). Auf Anhieb gut gefallen hat mir auch die Arbeitsweise, die mir vorgestellt wurde: Statt mich mit einem Detail innerhalb der Serienentwicklung zu beschäftigen, bin ich Teil eines größeren aber dennoch  überschaubaren Projekts. Projektarbeit bedeutet, dass man immer wieder mit neuen Themen und Herausforderungen konfrontiert wird – das ist spannend und man lernt fortwährend hinzu. 

Derzeit entwickeln wir einen Full-Flight-Simulator für den Hubschrauber CH53, der von der Bundeswehr zur Ausbildung von Piloten genutzt wird. Unsere Aufgabe ist es, das Avioniksystem möglichst realgetreu nach zu bilden – sowohl in Funktion als auch Architektur.  Stellt sich die Frage warum man nicht gleich die Original-Software nutzt. Die Nachbildung dieser ermöglicht es, die Simulation an jedem beliebigen Punkt anzuhalten und bei Bedarf bestimmte Szenarien einzuspielen. Zudem kann man mit aufgezeichneten Simulationsverläufen Schulungen durchführen. Bei der Entwicklung solch komplexer Systeme bedarf es vieler Absprachen bezüglich der Schnittstellen.

Welche Eigenschaften erfordert die Modellbildung? Gute Beobachtungsgabe ist ebenso günstig und wichtig wie Offenheit für Improvisation und Kreativität, denn beides kann im Simulationsumfeld durchaus an der Tagesordnung sein. Zusätzlich müssen bereits bestehende Simulatoren gewartet oder ihre Software aktualisiert werden. Daraus ergeben sich Synergien, die es zu nutzen gilt.

Da die Projekte meist abteilungsübergreifend bearbeitet werden, entstehen schnell Kontakte zu Mitarbeitern anderer Bereiche. Spannend sind auch die unterschiedlichen fachlichen Hintergründe der Kollegen – so arbeiten Luft-/Raumfahrttechniker, Informatiker, Elektro- und Nachrichtentechniker, Physiker und Mathematiker gemeinsam an einem Projekt. Angenehm und daher erwähnenswert ist das Arbeitsumfeld, denn wir sind in Zweier- und nicht in Großraumbüros tätig.

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